Worte aus dem Gestern (6)

Wat nu?

[grat:wanderung] 

Bei der Durchsicht meiner Mappe mit den alten Dokumenten stosse ich inzwischen an die Grenzen des Blogbaren.

Faul auf der Couch lümmelnd, so gestern, habe ich etliche Dokumente wie Briefe, Postkarten, Schreiben etc. pp. gesichtet, die mich wohl früher berührten; heute eher weniger. Scheinbar. Als Streubombe hatte ich sonntags somit mal den Büchereimahnungsbeitrag gepostet. So als Ablenkung, kleine, hoffentlich nicht entdeckbare.

Aber das, was wirklich toll ist, war, da scheue ich mich nun doch, hier einen entsprechenden Scan zu posten. Irgendwie (ich liebe dieses Wort irgendwie gleich nach eigentlich in der Verwendung in diesem Blog, aber das muss ich wohl nicht gesondert erwähnen…). Obwohl es, alles eigentlich Schnee von Gestern ist. Nicht mehr ich, irgendein Teil meiner selbst.

So taper ich nun zwischen mach et und lass et herum und denke. An früher. Und an das Nichts, welches heute zuweil das Gestern übertüncht. Denke, sinniere über das Morgen, denke, vielleicht, wohl, zuviel.

Aber, die Briefe u.a. meiner ersten und (seinerzeit) grossen Liebe meines Lebens an mich, ich habe sie noch alle, zeigen, dass man zwar im Leben viel dazu lernt. Aber oft den gleichen Scheiss nochmals macht.

Nur anders.

Phil

Sinnloser Beitrag aus dem Wordpresscrash vom Wochenende restauriert, Walter, Sie dürfen sich über das “tapern” auslassen… ;-)

Und, natürlich poste ich keine alten Briefe mit persönlichen Inhalten an mich. Denn der Teufel ist ein Eichhörnchen. Und so.

8 Kommentare zu “Worte aus dem Gestern (6)”

  1. Nika

    So neugierig ich auch bin und so sehr ich diesen Voyeurismus hier gern auslebe und stückweise einem vergangenen Leben da zusehe, so überzeugt würde ich sagen : Ein Scan eines solchen Briefes, egal wie lange vergangen, würde ich nicht sehen wollen.
    Ich denke, für die Frau, die ihn abschickte, hat er viel bedeutet. Hier ausgestellt, nach langer Zeit, die heute eine andere ist, verliert er an Wert. Was er nicht sollte.
    Es gibt Dinge, die gehören aufbewahrt. Im Stillen. In kleinen Mappen. In Herzen. In Ihrem Herr Phil und dem der Frau, die den Brief einst schrieb.

    Dann lieber noch ein paar Nachweise ihrer Klüngeligkeit und gern noch eine handvoll Peinlichkeiten.

  2. Phil

    Epent. Und die Peinlichkeiten, nunja, die maile ich Ihnen ja des öfteren … ;-)

  3. Nika

    …die werden ja auch penibel archiviert und für schlechte Zeiten aufbewahrt. Wer weiss, manchmal langweilt Frau sich und da ist doch schick, Content zur Hand zu haben, dessen fortlaufenden Verschluß Frau sich gern bezahlen lässt.

  4. Phil

    *shit* Frau Nika beherrscht die Kunst der Archivierung. *selbstzerstörungsmodus:an* ;-)

  5. Die_Heldin

    hier siehts so psychedelisch aus - lsd-murmeltier?

  6. Phil

    Frau Heldin, meskaline Maskulinität prägt nun diese Seiten ;-)

  7. woven

    also ganz ehrlich, ich bewundere dich ja ob deiner geordneten verhältnisse. rein mappentechnisch gesehen.

    gruss aus dem chaos.

    ***

    wie immer das zweite post. wer hat dich nur auf die grandiose idee gerbracht, hier rechnen zu lassen? na?

  8. Phil

    @woven: Pah, die Mappe is doch von gestern. Heute, das bin ich ;-) Schick mir Deine Postanschrift, ich habe hier noch Taschrechner herumliegen … ;-)

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