Randnotizen (44)

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Keine fünf Wochen noch und dann haust der olle Murmler in einem anderen Bau. Zahlt dann weniger als die Hälfte von dem, was er jetzt bezahlen (müsste) und hat vor allem vieeeel weniger zu putzen. Letzteres nervt nämlich immer mehr und gefühlt knapp 150 Hektar Wohnfläche für eine einzige (putzfaule) Person plus Töle sind einfach zuviel. Was jetzt schon losgeht nennt sich ausmisten - und zwar richtig. Alles was ich die letzte Zeit nicht mehr angefasst oder genutzt hat, fliegt in den Container. Außer vielleicht bei den Klamotten. Und bei den Elektrogeräten. Und bei den Küchenutensilien …
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Inzwischen hat jetzt fast jeder Hannebambel in meinem persönlichen Umfeld so ein Smartphone, meist mit Android drauf. Selbst der letzte Techniktrottel mit zwölf linken Daumen holt sich so ein Teil, weil man ja weiß, dass ich (und der ebenso bemitleidenswerte Kumpel M.) sich da auskennen und einer von den beiden einem die Bedienung ja zeigen kann. Weil beide es irgendwann einmal in der Vergangenheit bei der oder dem gemacht hatten und jetzt quasi als Android-Schulungscenter unserer Altstadt gelten. *WTF* ! Zuletzt wackelte jener olle Ösi zu mir, dem ich stets seine Urlaubsflüge nach Skandinavien bei mir buche, weil er mit “Computers” ja überhaupt nix am Seppelhut hat. Er bräuchte es ja nur zum Telefonieren und auf meine Frage, wieso er den eine All-In-Flat für 2 Jahre genommen hat, meinte er doch, weil so das Handy ja nur 1 Euro gekostet hat. So so. Habe ihm alles abgeklemmt was nur abzuklemmen geht und jetzt kann er nur noch telefonieren. Und Telefonnummern erfassen und speichern. Was er muss. Weil ich ihm aus Rache seine gespeicherten Kontakte klammheimlich gelöscht hatte.
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Wieder eine Kneipe weniger in unserer Altstadt. Schade, da diese ein gern besuchter Rückzugspunkt zu später Stunde war und man dort vor allem eines konnte: RAUCHEN! Und es jede Woche irgendeine Livemucke gab, mal für umme oder mal für weniger als zehn Euro. Schade. Hoffen wir mal, dass in der Nachfolge sich dort nicht noch eine der hier oft anzutreffenden gutbürgerlichen Schnitzelkneipen einnistet, sondern jemand, der das Lokal so weiterführt, dass Gemütlichkeit und Musik erhalten bleibt. Und Feuer frei natürlich.
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Apps kommen und gehen auf meinem S2. Zwei meiner Lieblinge sind derzeit Foodspotting und iTranslate . Ersteres ist eine schöne Restaurantbewertungs- und such-App, die mir in allen Belangen gefällt. Kumpel M. auch und derzeit wackeln wir beide quer durch die Kneipen in unserer Gegend und kartografieren die kulinarische Umgebung. Eine App, mit der man einen schönen Grund hat, das geplante Besäufnis zu verschleiern. Die zweite Anwendung ist ein klassischer Übersetzer, der auch ganze gesprochene Sätze umwandelt. Funktioniert sehr gut, was man beim bunten Völkermix am großen Biergartentisch gerne ausprobieren kann. Englisch als dolmetschendes Allheilmittel ist gestern - iTranslate (und Co.) ist die Brücke der internationalen Verständigung, zumindest in ihrem Grunde. Weshalb mir letzte Woche die hübsche Vietnamesin an unserem Tisch eine scheuerte, als ich ihr meine übersetzte Frage auf dem Display zeigte, verstehe ich bis heute noch nicht …
Phil

am 29. Mai 2012 um 22:42 Uhr.
…vor allem gefällt es mir, mal wieder was von dir zu lesen… :)
am 29. Mai 2012 um 23:16 Uhr.
öh -*gefällt mir* :-)
am 7. November 2012 um 23:42 Uhr.
Stefan, schäm Dich!
am 11. November 2012 um 00:44 Uhr.
Traut sich keiner - oder schaut niemand hier rein????
am 11. November 2012 um 10:51 Uhr.
Bernd, es gibt halt Leute, die zwischen kreativer Phantasie und dem Zwang, alles wortwörtlich zu nehmen, differenzieren können. Du bist der einzige Dollo, der glaubt, dass das alles so wirklich geschehen ist…
am 13. November 2012 um 11:19 Uhr.
Da is wohl wieder was verloren gegangen, ich setz es einfach wieder rein:
Stefan, Du nennst so ein Geschmiere „kreative Fantasie“? Die Person, die Du hier nieder machst ist eindeutig identifizierbar; dass das eine oder andere nicht so geschehen ist macht die ganze Sache nur noch schlimmer! Du hast keinen Anstand.