Nachlese 4. Hanauer Bloglesung

Normalerweise dürfte ich in diesem Augenblick überhaupt noch nicht an der Tastatur sitzen, so wie nicht nur ich heute morgen gegen halb sechs Uhr in der Früh einen sitzen habend in die Federn fiel. Und vom Basti als einen der Vortragenden noch vor Highnoon mit einem festen Tritt aus dem Bett befördert wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Grossteil der Lesenden wie der Geschichtenerzähler und Pulle (als Ersatzmann für den Lastminuteabsager Herrn Schmidt) aus dem Murmeltierbau verabschiedet; der PublikumsTaubenvergrämer nebst Bananaskirt Chronicles zogen es (wohl wohlwissend…) vor, sich bereits kurz nach Mitternacht in ihr Hotel zu verabschieden.

Lediglich Mikel residierte noch bei mir kaffeeschlürfend, verzweifelt seine Brieftasche suchend, um sich dann gegen Mittag mit seinem Fahrrad gen Seligenstadt aufzumachen. (Apropos Kaffee - welcher Hafenheinz hatte bei mir am Morgen die Senseomaschine angeschmissen und das Pad direkt in die Maschine gelegt - ohne den Einsatz für die Pads zu benutzen???)

Doch erst mal von vorne. Bei weltbestem Wetter fanden sich gestern in der Spitze knapp 70 Zuhörer ein, um der inzwischen vierten Lesung in Hanau beizuwohnen.

Samt und sonders hielt man sich zuerst vor dem Marstall auf, um Sonne, Sekt und Bier zu geniessen, alle sechs Plätze der Protagonisten wie auch der Saal waren bis dato längst bestens präpariert,

als es dann um kurz nach halb acht am Abend losging.

Von links nach rechts lesend, startete Mikel mit einem Märchen, welches nachzulesen ist bei ihm auf seinem Blog. Pulle, der Geschichtenerzähler, BastiH, Frau Bananaskirt nebst dem Taubenvergrämer zogen nach und

unterhielten jeder für sich auf seine individuelle Art und Weise das Publikum bestens.

Kleine Korrekturen nach der ersten Halbzeit wie z.B. dass es besser ist, das Mikro aus dem Mund nehmen oder nicht wie Gisela Schlüter zu plappern, liessen alle sechs Lesenden in der zweiten Hälfte zur Höchstform auflaufen.

Das Publikum honorierte inzwischen mit Zwischenapplaus die Texte der Vorleser und es bewährte sich wie schon in den Lesungen zuvor, dass völlig unterschiedliche Stilrichtungen zu bloggen präsentiert wurden.

So kam keine Langeweile auf, weder im Publikum, noch auf der Bühne.

Da kein Eintritt verlangt wurde und statt dessen um Spenden für einen karitativen Zweck gebeten wurde, kamen exakt 75 Euro für ein Pflegezentrum in unserem Stadtteil nach Ende der Lesung zusammen. Dafür an dieser Stelle besten Dank! Genauso, wie ich allen Lesenden wie auch den lediglich im Publikum anwesenden Bloggern danke, die für einen tollen Abend mit interessanten Gesprächen gesorgt haben. Auch wenn dieser im Nachgang bei T1 eine Stunde lang durch einen bescheuerten Junggesellenabschieb mittels Blasmusik getrübt wurde.

Phil

Weitere Artikel zur Lesung:

bei BastiH
bei Mikel Bower
bei Maak
bei dergeschichtenerzaehler
bei Pulsiv
bei Bananaskirt Chronicles

20 Kommentare zu “Nachlese 4. Hanauer Bloglesung”

  1. Maak

    der junggesellenabschied war ja noch harmlos im vergleich zu dem typen mit der gitarre und dem “abi 1977″-shirt. :-D

  2. Jürgen

    *gröhl* das war kein Heinz das war eine Heinzin !!!
    und ich weiß jetzt auch warum das Zeug so grausam geschmeckt hat.

  3. juf

    Ich wäre ja gerne noch etwas geblieben, hatte aber keinen Bock

  4. mikel

    Geldbeutel! Ich habe keine Brieftasche ;-). Aber der Geldbeutel war einfach aus der tasche gerutscht und lag auf dem urigen-Boden. Der Wirt überreichte ihn mir nach TEL von phil auf der Straße. Merci! Kommt nix weg da.
    @phil btw: Du sahst nicht halb so schlimm aus, wie ich befürchtete. Du hättest mich mal vor dem Duschen sehen sollen!
    Schöne Radwege habt ihr da!

  5. Phil

    @Maak: *gröhl* - ich gebe es weiter :)
    @Jürgen: Heinzin wurde heute zusammengefaltet ;-)
    @JUF: Klaro, ne Taube lecken ist interessanter … :)
    @Mikel: Uff - gut dass hier nix wegkommt, Radwege sind hier echt gut und die Biergärten rechts und links davon auch :-)

  6. Dergeschichtenerzaehler

    Der Kaffee aus der Senseo Maschine war echt scheiße, würde ich umtauschen das Ding… (Und da ich jetzt von der Chromaxt weiß: Ich wars nicht!)

  7. pulsiv

    ich hab mir vor der abreise mal noch so ein poster gemoppst… ich hoffe es war kein tragendes element in dem schuppen. :P

  8. Tschüss Hanau. » Beitrag » Basti vom Chaosplanet - Ein subversives Herz sucht Kopfkino, Humor und Herztöne.

    [...] die Lesung zu einem spektrumsreichen „Literaturabend”. Großen Dank auch noch mal an Phil, der toll durch den Abend moderierte, die Organisation der Lesung übernahm und der mir morgens [...]

  9. bastih

    auch ich habe geklaut.

    das sollte phil aber nicht wissen.

  10. Phil

    @zwei blogger, die mopsen? wusste gar nicht, dass jena in polen liegt … ;-)

  11. pulsiv

    wir sind doch auch nur arme ossis… ;)

  12. Dergeschichtenerzaehler

    Genau! Wir sind so arm, dass ich gestern in frankfurt einem junki das portmoney klauen musste, währenddessen er meines stehlen wollte …

  13. bastih

    Und ich wusste bis vor kurzem nicht, dass Polen in Jena liegt ;) .

  14. mikel

    Meine Nachlese ist auch online http://tr.im/mk9h..

    @pulsiv, @bastih: Das war eine gute Idee, hätte ich auch machen sollen.

  15. Phil

    @mikel, habe noch poster daheim - hebe dir was auf!

  16. Anke

    Gisela Schlüter! Unverschämtheit! Fast so schlimm, wie das Foto. Echt Superkalifragilistischexpialigorisch. Lustig war’s aber trotzdem.

  17. Phil

    @Anke: (Letzter Kommentar vor Prag…) Ich bin unverschämt, gerne. Sie mögen das ja und haben nur deshalb diesen unsäglichen Menschen geehelicht, der aeroben Kommunikationshilfen den Weg über den Jordan aufzeigt.

    Was die Frau Schlüter betrifft, war das nicht so schlimm wie der kleine Wuschel aus J., der die erste Halbzeit das Mikro quasi im Hals hatte. war sowas von homo-oral, ach, was sach isch, vergessensenses … ;-)

  18. I’m so happy I could die… » Blog Archiv » Pod… Pod… Podsofa

    [...] 4. Hanauer Bloglesung mit Mikel Bauer, pulsiv vom Neubaublog, dem Geschichtenerzähler, bastih (der eigentlich nackt kommen wollte, dann aber doch gekniffen hat. Vielleicht hatte er Angst vorm alles ableckenden Vergrämer?), Anke von den Bananaskirt Chronicles und dem Taubenvergrämer [...]

  19. trulla

    das ambiente erinnert mich an schülerspeisung.

  20. der trick vom omavergrämer « neubaublog

    [...] spontan wie onkel pulle so is, hat er noch spontaner zugesagt, flitzpiepe schmidt bei der 4. hanauer bloglesung zu [...]

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