[prügel:knabe]
Mein Leben verlief und verläuft weitgehend gewaltfrei. Das letzte Mal, als ich mich prügelte, war im Jahr 1982. Beim Bund; so eine richtig schöne Massenschlägerei zwischen deutschen Soldaten und amerikanischen GIs. Damals am Standort wurde die Pershing II-Diskussion auch physisch gelebt.
Bei jener Keilerei damals bekam ich sowas von auf die Zwölf, dass ich erst nach anderthalb Tagen Bewusstlosigkeit im BWK Gießen zu mir kam; die Erinnerung daran, an fast zwei Tage keine Erinnerung zu haben, ist mir heute noch präsent. Wenn man das Gestern nur aus der Zeitung entnehmen kann. Dieses Erlebnis prägte.
25 Jahre konnte ich bislang jeglichen Akt der Gewalt von mir fernhalten; wenn auch manchmal nur haarscharf. Mein freches Maul oder die Fähigkeit, die 400 Meter unter einer Minute zu laufen, halfen mir dabei. Jetzt, aktuell, in einer laufenden Szenerie aus Kabale und Liebe, droht man mir. Wenn ich dies und das nicht lassen würde -ich aber doch nur helfe- bekäme ich was aufs Maul. So richtig! Er wüßte ja, wo ich wohne.
Na dann komma, die Chromaxt ist frisch poliert!
Phil

am 29. Januar 2007 um 12:13 Uhr.
Vielleicht sollten Sie und Ad sich mal auf einen Kaffee treffen… warum soll denn ständig irgendwer geprügelt werden? Und warum geht es dabei auch noch ausschließlich um Frauen?
Seltsam. Soweit ich weiß, hat sich wegen mir noch niemand geprügelt.
Ich hoffe, das bleibt auch so.
am 29. Januar 2007 um 12:47 Uhr.
Ich habe für ähnliche Fälle eine malayische Machete unter dem Bett liegen, aber keine Sorge - wer es mit sowas ernst meint, droht nicht.
am 29. Januar 2007 um 13:11 Uhr.
Mit Leuten,die meinen,sich auf dieser Ebene profilieren zu müssen,würde ich mich gar nicht abgeben.
am 29. Januar 2007 um 13:14 Uhr.
genau, ich schließe mich mq gänzlich an. man haut einem auf die fresse, statt darüber zu quatschen. über den quatsch mit dem “sonst…” im inhalt, konnte ich immer nur lachen.
am 29. Januar 2007 um 13:48 Uhr.
das erschreckene an der sache ist, dass ich als nahezu völlig gewaltfrei lebendes individuum (die chromaxt-stories mögen da ein anderes bild zeichnen…) bei jenem herren das bedürfnis verspüre, das dringende bedürfnis verspüre, ihm auf die fresse zu hauen. ihn niederzustrecken und mehrfach nachzutreten.
denn er ist gewalttätig zu ihr geworden. zwar erst einmal, aber so wie momentan die “ganze sache” eskaliert, habe ich echte sorgen. er diffamiert, treibt fiese psychospiele (droht mit kindesentzug etc.), droht, bespitzelt, verletzt privatsphäre, etc. pp.
ein arsch, der sein eigenes versagen, sein völliges unvermögen, sich nicht eingesteht und deshalb draufhaut. auf schwächere. und das weckt den charles milles manson in mir…
am 29. Januar 2007 um 13:50 Uhr.
das ist dann wiederum mehr wie verständlich.
am 29. Januar 2007 um 14:35 Uhr.
gewalt ist nie verständlich!
am 29. Januar 2007 um 15:03 Uhr.
sowas ähnliches hatte ich auch einmal. ich habe eine gute freundin namens v. ein herzensguter mensch, wir kennen uns bereits seit unserer kindheit, hatten nie was miteinander, sind einfach nur gute freunde, gehen manchmal ein bier miteinander trinken.
vor cirka vier jahren lernte sie einen typen kennen, der ihr schon nach vier wochen “beziehung” eine ohrfeige verpasste. am nächsten tag gingen wir zusammen weg, weil sie sich bei mir ausheulen wollte, tranken diverse biere, während ich oft das wort “arschloch” benutzte.
direkt am nächsten tag rief sie mich an und berichtete mir heulend, daß dieses stück scheiße ihr gleich eine doppelte ohrfeige verpasst hätte, weil sie mit mir weg war, zudem nannte er sie schlampe. und wenn das alles noch nicht genug wäre, rief er nur kurze zeit später mich an und drohte mir mit schlägen…
es hat ein paar biere und zwei jägermeister gedauert, bis ich zu ihm fuhr, klingelte, und genau als er die türe öffnete, habe ich ihm dermaßen eine in die fresse gehauen, daß er bloß wegflog und stöhnend auf dem boden liegen blieb.
gut, hat mich eine stange geld gekostet, aber es hatte auch gutes (und ja, ich weiß herr zores “gewalt ist nie gut”), weder v. noch ich, haben je wieder etwas von dem bastard gehört.
am 29. Januar 2007 um 15:30 Uhr.
mich hat ein ex-freund mal an der gurgel gepackt und an die wand geknallt. ich sah sterne, aber ich wollte kein komet werden. also zappelte ich wie ein fisch an der angel.
als ich mich losreissen konnte, packte ich eine schüssel in der ich gerade tiramisú machte und warf sie ihm an den kopf. ich verfehlte ihn leider und fasste dafür ein schönes stück glasscherbe. ich war wie von sinnen und hätte auf ihn eingestochen. nur seine angst in den augen hielt mich dann zurück.
wer mich schlägt, den zeige ich an. was ich bei diesem typen tat. meine reaktion war notwehr, laut der polizei.
am 29. Januar 2007 um 16:29 Uhr.
Getreu dem Motto “Immer mitten in die Fresse rein!”
Als schlägereitechnische Jungfrau (mein Gesicht war von Geburt an so), kann ich hier nur zur Deeskalation raten, auch wenn´s schwer fällt.
am 29. Januar 2007 um 20:11 Uhr.
das mit der gewalt ist doch wie die sache mit dem lärm: machen tun’s immer nur die andern!