Lesungsgemurmel und anderes Gebrabbel
Wenn dieser Beitrag online geht, befinde ich mich längst im Auto in Richtung Heimat düsend. Eine Fahrt, die zur Zeit von der Drecksbaustelle am Dernbacher Dreieck getrübt wird, an der sich der Verkehr permanent in Richtung Frankfurt staut. Und zwar meist sehr lang; manchmal im zweistelligen Kilometerbereich. Besucher unserer Bloglesung, die am 18. Oktober über die A3 aus Richtung Köln / Leverkusen bzw. via Koblenz auf die A3 auffahren, sollten diese Verzögerung also unbedingt einplanen!
Wenn zur Lesung jeder kommt, der sich auf irgendeine Art bei mir vorangemeldet hat, haben wir wahrscheinlich ein Problem. Ein Platzproblem, so stühletechnisch betrachtet. Wer zu spät erscheint, an den muss dann wohl ein Sitzkissen ausgeteilt werden, damit der Poppes nicht am Boden festfriert.
Im Murmeltierbau wird es ebenfalls etwas eng werden, da ich einigen Mitstreitern plus Anhang die Möglichkeit zur (sicher recht kurzen) Übernachtung angeboten habe. Ich bitte alle bei mir ihr seliges Koma pflegenden Herren, unbedingt einen Schlafsack mitzubringen!!! Sonst wird es kühl, so ein wenig. Und zwar nicht nur um den Poppes herum.
Die nächsten zwei Wochen werden für mich sehr anstrengend sein. Das chaotische Wochenende ab morgen früh in Berlin und danach die Mutter aller Lesungen in “Staanem”. Daher reduziert sich die Anzahl meiner Beiträge im Blog bis zum 20. Oktober auf ein absolutes Minimum. Gut, ein paar fertige Texte könnte ich ja in Wordpress vordatieren, damit es hier nicht allzu öde wird. Hmmm, mal sehen…
Heute ging mal wieder nix im Projekt; alle Systeme im Arsch, so dass Däumchen drehen angesagt war. Zeit für mich also, die Mittagspause auf zwei Stunden und 59 Minuten auszudehnen und in ein paar CDs reinzuhören. Und Zeit genug, um zwei Scheiben zu kaufen - Death Magnetic von Metallica sowie Stadtaffe von Peter Fox, dem Frontmann von Seeed. Beide laufen sicher gerade bei mir im Auto auf meiner Heimfahrt, während ich bei hohem Lautstärkepegel ein paar vor sich hin zuckelnde C3- und Corsa-Fahrerinnen von der Gasse scheuche.
Zum Abschluss meiner Mittagspause war ich vorhin wie schon so oft in diesem Jahr im Eiscafe Toscani und kippte fast aus den Latschen - meine so hübsche Bedienung mit den herrlichen blauen Augen sprach mich an. Unterhielt sich lächelnd mit mir, stellte neugierig Fragen, um ein paar Dinge über mich zu erfahren. Sie zeigte Interesse. Boah! Leutz - ich müsste jetzt um 15 Uhr 15, wenn der Beitrag erschienen ist, in den Westerwald einfahren. Selbst wenn es hier gerade hageln, stürmen, schneien und gleichzeitig Katzenköppe regnen würde - für mich scheint trotzdem die Sonne!
Phil

am 10. Oktober 2008 um 08:43 Uhr.
Also ich bin von der Death Magnetic doch schwer enttäuscht. Im Vorfeld und in den Kritiken mit Lob überhäuft, ist sie für meinen Geschmack doch zu…hm…hart/unmelodisch ? Halt einfach übles Geschrubbe, wie schon die St. Anger. Aufgrund der Vergleiche in diversen Kritiken mit dem Weltklasse-Album “Justice for all” hatte mir etwas anderes erhofft.
Dafür hab ich aber bei der letzten Saturn-Preisaktion vor ein paar Tagen die beiden Alben von Billy Talent (als Doppel-CD) für ein paar Euro abgegriffen und die sagen mir doch sehr zu. :-)
am 12. Oktober 2008 um 15:17 Uhr.
@neohesse: das ist so der stil wie beim 3. oder 4. album - einfach nur hart. wem’s gefällt halt ;-) peter fox dudel ich übrigens öfter :)