Archiv der Kategorie 'Nur ein déjà vu...'

Vom Wichtigmännchen

Mittwoch, den 14. November 2012

Seit einigen Monaten bilde ich mir ein oder vielleicht ist es ja wirklich so, dass mich eines dieser kleiner Wichtigmännchen verfolgt. Egal wo ich mich gerade befinde, sei es bei mir daheim oder irgendwo draussen in der Stadt, sogar im Internet - überall springt dieses kleine Wichtigmännchen um mich herum. Hüpft unter einem filzenen Hut [...]

Herbst.

Dienstag, den 11. September 2012

Madame Lila fragt in diesem Beitrag, was man so an der gerade einsetzenden Jahreszeit liebt. Als Hundebesitzer werfe ich normalerweise Stöckchen, Frau Lilas geworfenes fange ich ausnahmnsweise mal auf. Also, was ich am Herbst liebe…

… seinen Geruch, den Geschmack seines Atems,
… feuchtes Blattgold von den eigenen Stiefeln zu zupfen,
… seine Nebelfinger, die beim Spazieren meinen [...]

[das:fenster]

Samstag, den 31. März 2012

Er spielt mit seinem Ball, jener kleine Junge, vor mir, auf der Straße, welche täglich beschritten von mir.  In sich versunken, fern des Elternhauses ein paar Meter weiter des in ihm, seinen Kopf erkorenen Spielfelds, klatscht das Leder an das Gemäuer der Häuserwände und gelegentlich an eines dieser Autos, die jenen Saum rechts und links [...]

Klick!

Sonntag, den 25. März 2012

Und da ist sie wieder. Oder er. Die Lust, der Drang. Zu schreiben. Du sitzt in der Kneipe, der Uni oder einfach nur so beim Beinenthaarer deines Vertrauens und plötzlich hast du Unterzucker was dein Alphabet im Sinne des literarischen Fremdbildes betrifft. Es schreit in dir, es will raus, so richtig aus dem Kopf hinaus. [...]

[9]

Montag, den 26. Dezember 2011

Neun Zeilen. Es sind nur neun Zeilen und trotzdem für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Warum schreibt sie, warum schreibt sie das? Mir? Gerade jetzt, in jenen schwierigen Zeiten? Welten sind es, die uns wohl trennen mögen und trotzdem scheint der Anfang einer Brücke zwischen jenen geschlagen. Einen ersten Schritt auf den vorderen [...]

5. Ohne Null.

Mittwoch, den 16. November 2011

Fünf Tage noch, dann nulle ich. Komisch. Immer wenn die Null droht, ändert sich mein Leben, so alles. So wie sich dieser Tage einiges um mich dreht, aber eben nicht alles. Was gut ist. Die Bettdecke ist zu kurz, um sich vor Freunden zu verstecken, aber auch eben in ihrer Länge zu bescheiden, um manche [...]

Fort.

Montag, den 7. November 2011

Einer dieser frühen Morgen ist es, diesen November, dieser Tage. An meiner Seite Husky Aik, mein Begleiter seit nunmehr zwei Wochen, meine Motivation, endlich mal wieder den Arsch raus an die Luft zu bewegen, raus aus dem drohenden Einerlei stumpfsinniger Vertrödelung des Alltäglichen. Es ist keiner jener typischen Novembertage, es ist zu warm, es fehlt [...]

[nach_gedacht]

Mittwoch, den 2. November 2011

(c) Phil

Die Seele ist eine Rumpelkammer. Punkt.

Dienstag, den 6. September 2011

(c) Phil

Loriot. Und so.

Mittwoch, den 24. August 2011

Mal vorneweg. Dieser Beitrag hat nicht die Absicht, pietätlos zu sein. Oder provozierend. Er stellt nur meine Meinung dar, welche ich sicherlich nicht im vollen Umfang ändern werde.
Muss ich aber sagen, weil es aller Wahrscheinlichkeit nach was auf die Fresse gibt für diese Zeilen hier. Für mich. Weil ich mich heute in jenem Social Genetworke [...]

[de:lite]

Mittwoch, den 17. August 2011

Es brennt kein Licht, aber es ist nicht dunkel. Sonnenlicht feuert endlich, wieder und trotzdem … es fröstelt. Das Mare Frigoris des Mondes auf dem Balkon wärmt jenseits des Zenits Sterblicher, aus dem Radio hämmern Nine Inch Nails ihr Happiness is a warm Gun.
Keinen Schimmer, welcher Pfad zu betreten, unerleuchtet, welche Hand von all jenen [...]

[bl:au]

Donnerstag, den 28. Juli 2011

Es ist einer jener vielen verfickten, verregneten Tage in diesem Jahr, in diesem Juli. Noch keine 18 Uhr, noch nichts los im Biergarten von Toto, vom Regen nasse Bänke und Tische wie auch das Wetter laden nicht gerade dazu ein, sich auf einen Schoppen und ein paar Happen hessischer Küche im Freien niederzulassen.
Nicht kalt, nicht [...]

Sein.

Dienstag, den 28. Juni 2011

Gebe dem Wenn ein Aber, dem Vielleicht ein, sein Sein. Erwarte vom Inneren mehr als vom Äußeren. Ziehe Grenzen in der Endlosigkeit, errichte Schranken vor der Banalität. Sei gewahr, den Himmel umarmen zu können und gleichzeitig den Dreck auf dem Boden küssen zu müssen.
Erwarte nicht, was andere von Dir erhoffen. Ziehe an jenem Strang, der [...]

[ansichts:sache]

Donnerstag, den 16. Juni 2011

Manchmal hat man nur
aus der Hölle den
besten Blick auf Gott.

(Falschen Film angesehen…)

[unter:wegs]

Donnerstag, den 9. Juni 2011

Sein „Ich bin dann mal weg“ waren die letzten Worte von Freddy, die ein paar seiner Freunde von ihm hörten. Ende des letzten Jahres, in ihrer gemeinsamen Stammkneipe, als Freddy sich nach ein paar Bierchen und drei Runden Darts mit einem Winken und seinem meist schelmischen Grinsen aus dem Türrahmen des Bistros verabschiedete. Hinkend verschwand [...]

June. 1938.

Freitag, den 27. Mai 2011

(c) unknown

Alles kommt irgendwann einmal wieder.

Donnerstag, den 26. Mai 2011

Keine 36 Stunden sind vergangen und ich schreibe mit B. aus W. Mails. Hin und her. Man kennt sich nicht persönlich und das Kennenlernen peu à peu ist bei derlei elektronischem Geschribsel so eine Art Ratespiel, den anderen einzuschätzen, dessen Vorlieben auszuloten, jener Versuch aus dem Anderen heraus zu bekommen, was er vielleicht schätzen möge.
Und [...]

[wetten:dass]

Freitag, den 13. Mai 2011

Irgendwann, im letzten Sommer, als ich noch erwerbstätig dem schnöden Mammon hinterher hechelte und noch nicht in Richtung hm hm hm segelte, wettete ich aus einem Bauchgefühl heraus auf das Ende einer ganz bestimmten Partnerschaft. Es war keine mir bekannte Freundschaft aus meinem direkten Umfeld, sondern eher so eine aus der Ferne betrachteten. Und stelle [...]

[vier:uhr]

Dienstag, den 19. April 2011

Ihre Augen brennen. Vor Müdigkeit. Aber Sie sind nicht müde, weil Sie es einfach nicht sein wollen. Der obligatorische Drink steht unberührt neben Ihnen, so wie Sie gerade neben Ihrer selbst stehen. Abseits von so vielem, was Ihnen einmal etwas bedeutete oder auch hätte in Ihrer Zukunft wichtig sein können. In Ihrem Oberstübchen rattern die [...]

[drive]

Donnerstag, den 10. Februar 2011

Kennen Sie das? Man läuft so seines Weges entlang und plötzlich wird man von einem Fahrzeug gestreift? Von einem Roller, einem Auto oder gar von einem großen Bus??? So sinnbildlich? Man dreht sich nach jener Berührung um die eigene Achse, die eigene Blickrichtung ist plötzlich eine völlig neue und der einst eingeschlagene Weg danach völlig [...]