[lösch:zwang]

Phil am 12. Mai 2008 um 00:26

Nächtliches Bloggen schadet. Wohl. Selbst bei “einfachen” Beiträgen überkommt mich immer öfter der Löschzwang. Neee, Alter, lass ma’ lieber. Gut, deshalb heute eine Leiche im Feedreader und zwei Zeilen in diesem Blog.

Phil

[rüssel:pest|2]

Phil am 10. Mai 2008 um 20:16

Öde pur in Bloggersdorf. Kein Wunder bei dem geilen Wetter. Meine Rüsselpest lässt nach, dafür werde ich heute nacht wohl im Stehen schlafen müssen, denn ich habe mir im Schwimmbad den Kittel verbrannt - *grmpfl* …

Ich wünsche allseit schöne Pfingsten und allen Müttern am morgigen Tag der Mutter viele tolle selbstgekritzelte Bilder und süssliche Parfums, die man höchstens als junges Mädchen selbst aufgetragen hat.

Phil

[rüssel:pest]

Phil am 9. Mai 2008 um 23:19

Zurück. Aus Berlin. Und was habe ich mitgebracht? Die Rüsselpest! Krank; ‘ne rote Nase und trockene Lippen. Scheisse - da wird es endlich mal wärmer und mir wird’s kälter. Trotzdem, Berlin war wieder eine Reise wert und h i e r  hatte ich ein paar echt nette Blogger kennen gelernt, die ich bis dato noch nie oder erst seit kurzem gelesen hatte.

Was die drei Tage in der Hauptstadt für mich in letzter Konsequenz bedeuten werden, sozusagen eine Art Wende, ha ha ha, das schreibe ich hier vielleicht ein anderes Mal. Jetzt ist Pennen und Regenieren angesagt.

Und um meinen lieben Fischpfleger B. aus der Altstadt von seiner Ahnungslosigkeit in Sachen HTML zu erlösen, hänge ich sein Lieblingsfoto hier rein. Passt ja auch irgendwie zu der Rasierten im dritten Stock. Der da, von hier ums Eck.

*outch*

 Phil

[berliner|:|fragmente]

Phil am 7. Mai 2008 um 23:46

[berliner|:|fragmente]

Es ist jetzt gut ein Jahr her, dass ich wieder für längere Zeit ausserhalb meiner Heimat arbeite, arbeiten werde. Viele meiner Blogbeiträge nun nicht mehr direkt in den Editor von WP wandern werden, sondern vorab handschriftlich in meinem Notizbuch entstehen.

So wie jetzt, gerade eben, hier an jenem Ort, an dem ich mich morgen mit ein paar Bloggern treffen werde, lese ich in diesem Büchlein ein paar ältere, per Hand geschriebene Entwürfe meiner älteren Blogbeiträge, die am 4. Mai letzten Jahres endeten. Ein wenig Sentimentalität kommt auf, denn ich bin in Berlin; bei einem Training, welches mich zwar viel Geld kostet, gekostet hat, aber es in Summe mit meiner beruflichen Neuausrichtung wieder einmal eine jener Weichen darstellt, über die man zuweil im Leben brettern muss, wenn man sich zuvor ernsthaft fragte, in welche Richtung es denn gehen solle. Wird.

Berlin. Ein wenig mein Berlin. Stadtverbundenheit, quasi. Als geborener Frankfurter hat diese Stadt in meinem Leben immer wieder mal eine gewisse Bedeutung gehabt; Einfluss genommen, Richtungen aufgezeigt. Geboren in jenem Jahr, als die Mauer zwischen den Deutschen hochgezogen wurde und ich als Kleinkind oft zwischen Frankfurt und der heutigen Hauptstadt in Super Constellations der Pan Am pendelnd, erinnere ich mich soeben als erstes an den Flughafen Tempelhof. Zum einen, weil wir dort damals landeten und wieder starteten; zum anderen, weil meine Grossmutter damals im nahen Neukölln lebte und wir somit nur einen Katzensprung vom Airport entfernt waren.

Manchmal meine ich heute noch das Donnern und Dröhnen der Rosinenbomber zu vernehmen, die knapp über die Dächer unser Arbeitersiedlung hinweg streiften und im Minutentakt die Gespräche der Erwachsenen verstummen liessen, weil man der lärmenden Propeller wegen sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Und irgendwie weiss ich immer noch, wie die gesammelte Familie an so manchem Wochenende an jenem grossmaschigem Zaun stand, der den Flughafen umspannte und wir zusammen mit vielen anderen Menschen den einschwebenden Flugzeugen zuwinkten und in die Hände klatschten. Seltsam, wie man sich an einem solchen Tag wie heute an derlei Details nach über 40 Jahren erinnern kann.

Dumpf keimen auch anderen Erinnerungen aus Berlin auf; Familienfeste und so. Hier lebte und lebt ein Teil meiner meist entfernteren Verwandtschaft. Und ich zähle eben mal schnell durch, wer von damals von jenen gen-nahen Relikten aus meinem Umfeld hier noch so lebt; es sind inzwischen sehr wenige, zu denen ich längst auch keinen Kontakt mehr habe.

Jahre später dann folgten nur noch sporadische Besuche in Berlin; mehr waren Klassenfahrten als privater Antrieb der Anlass. Aber - Berlin war immer toll gewesen, denn hier boxte der Papst im Kettenhemd und Sperrstunde war ein Wort, welches die Inselaffen nicht kannten. Und dann die Besuche in der Tätärää (=DDR) - den Checkpoint Charlie erlebte ich noch persönlich. Zwangsumtausch, Goldkrone für lau und Tags danach Kopfschmerzen, deren Ursache sicherlich nicht durch brutale Stasiverhöre verursacht waren.

Eine Zeitlang herrschte dann Funkstille zwischen meiner zweiten Heimat Berlin und mir. Auch aus dem Grund, dass ich in der Zeit nach dem Fall der Mauer diese Stadt wohl als etwas asozial empfand. Muffelige, griesgrämige Hauptstädter; die Einwanderungsflut aus dem östlichen Europa und die seinerzeit damit verbundene soziale wie gesellschaftliche Neuordnung mit all ihren Problemen war für den innerlich mit Berlin verbundenen Besucher deutlich spürbar.

Inzwischen ist, dank des Pragmatismus und Zweckoptimismus des Berliners, so einiges besser geworden. In Berlin, wie auch in meinem Leben. Ich bin wieder gerne in dieser Stadt; sei es um Freunde zu treffen, auf Konzerte zu gehen oder anderer Aktivitäten wegen. Heute, auf dem Weg ins Hotel, komme ich am Flughafen Tempelhof vorbei, der trotz diverser Bürgerinitiativen nun bald geschlossen wird. Diese Entscheidung heisse ich nicht gut, denn Tempelhof ist ein Stück lebendiger Geschichte dieser Stadt, die sich sich unter bestimmten Voraussetzungen in ihrem Fortbestand wahrscheinlich wirtschaftlich rechnen würde.

Und - irgendwie ist dieser Flughafen auch ein Teil meiner eigenen Historie; meiner gelebten wie auch geliebten Erinnerungen, die mit dessen Schliessung sinnbildlich sterben würden. Wie so vieles wie auch anderes in diesem meinem Leben. Aus jenem aber stets so ein gewisser Zweckoptimismus strahlt, den ich wohl nur hier geerbt haben kann. Hier, in meinem Berlin.

Phil

[klare:ansage]

Phil am 7. Mai 2008 um 11:11

Was man so alles auf dem Weg in den Biergarten lesen muss…

Wie die Dame wohl heisst...?

Phil

Maimoselradtour (Ende)

Phil am 6. Mai 2008 um 17:40

Maimoselradtour (Ende)So, nun wird abgerechnet. Im Spiel mit Phil gab es zwar wenig Teilnahme, aber der Gewinner und Aufsteiger der Woche ist Jürgen.

In Beitrag #4 galt es unsere Abfahrtszeit in Trier zu schätzen; Jürgen lag lediglich um 1:50 Stunden daneben, daher 20 PPunkte für ihn. In #5 wurde gefragt, wer unter uns zur Moselmimose gekürt werden würde - es war Al. Daher 20 PPunkte an Frau Meise.

Und abschliessend die Doppelfrage #7 nach dem Chauvikönig der Tour und dem Gesamtinhalt der Chauvi-Kasse. Nun drin waren am Ende 78 Euro, also insgesamt 156 Verwarnungen. Diese magere Ausbeute hat den Touch einer Klassenfahrt von Klosterschülern, das muss das nächste Mal besser werden, Kinners! Mit 37 Euro Differenz schätzte Jürgen zum zweiten Mal am besten.

Und nochmals einen guten Riecher hatte Jürgen (muss er ja als Koch auch haben …), als er auf mich als Gekrönten tippte. Insgesamt weitere 40 PPunkte für Jürgen. Ich lag übrigens einen Strich, einen Spruch, schlappe 50 Cent vor Me. - einer Frau. Nur mal so nebenbei erwähnt, falls jetzt das lästerliche Kommentieren beginnen sollte…

Phil

Maimoselradtour (9)

Phil am 6. Mai 2008 um 17:18

Maimoselradtour (9)Vorletzter Beitrag zur Tour - unter diesem Link sind wie versprochen nun knapp 100 Fotos (von insgesamt rund 1.500) zu sehen.

Wird in Flickr (oben rechts) die Diashow gestartet, werden meine Anmerkungen zu den Bildern eingeblendet. Leider nicht direkt unter dem Bild. Fährt man mit der Maus über das aktuelle Foto und klickt auf das “I”, ist der Text zu lesen bzw. rechts unten unter Optionen leider auch keine Möglichkeit, die Texte unter den Fotos laufen zu lassen.

Phil (*grübelnd*)

Als ich mal knapp bei Kasse war…

Phil am 6. Mai 2008 um 13:34

…nahm ich jeden Job an. So auch im Jahr 2001, in dem ich im Disneyland Paris als Pirat für Stimmung sorgte:

Ahoi!

Phil

Berlin, Berlin.

Phil am 5. Mai 2008 um 11:40

Langer LulatschAb Mittwoch bin ich für drei Tage beruflich in Berlin unterwegs und schlage mein Nachtlager Nähe Wittenbergplatz auf.

Daher könnte man sich doch im Kreise einiger Blogger ganz spontan am Mittwoch oder Donnerstag uff ‘ne Molle un’nen Korn treffen.

Wer Lust hat (Andi?), kann sich gerne in den Kommentaren bemerkbar machen.

Phil

Nachtrag

Wegen unserem Grazer, der am Donnerstag Nachmittag in Berlin aufschlägt, wird es nun der Donnerstag sein, an dem wir uns treffen. Die Location steht nun auch fest, es ist das Cafe am neuen See Berlin. Beginn 19 Uhr 30; später hinzukommen ist erlaubt.

Es erscheinen:

Jochen Hoff von Duckhome
Andi von Farblos
Marco von Graz-Splitter

[willens:stärke]

Phil am 5. Mai 2008 um 10:49

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Passt so manches Mal auch zu mir. Zum Beispiel beim Essen. Ich kann da selten warten, bis es offiziell losgeht und man erst nach dem gemeinsamen Guten Appetit zu Essen anfängt. Ich stiebitze schon vorher ein wenig vom Teller, picke ein Stück Gurke oder Tomate aus dem Salat oder koste mit dem Finger von der Sosse.

Ganz anders scheinen da ein paar Wesen aus dem Tierreich gestrickt zu sein, denn deren Willenskraft scheint widernatürlich:

Phil

(via)

Maimoselradtour (8)

Phil am 4. Mai 2008 um 18:23

Maimoselradtour (8) 17 Uhr 10, beginne diesen Beitrag zu tippseln. Alle, ja wirklich alle und ohne neue Verletzungen im Rudel und sonstige Ausfälle haben Koblenz erreicht. Trotz Gegenwind, Steigungen und hastenichgesehen einen Schnitt insgesamt um die 20 KaaEmmHaa.

Nach vielen, teilweise als unendlich gefühlten Kilometern, die sich in einer Spanne zwischen 201 und 213 in ihrer Distanz bewegen. Hä? Weshalb unterschiedliche Wege? Nun, Wir haben uns öfters in mehrere Grüppchen geteilt, um jedem individuellen Fahrstil und persönlicher Leistungsgrenze gerecht zu werden und somit sind verschiedene Distanzen auf der Strecke Trier - Koblenz entstanden.

Koblenz. Ich weiss jetzt endlich, wie man dieses Kaff ausspricht; nicht so in der Art “Kobläntz”, sondern “Kopleeeens”. Gemerkt. Nach einem längeren Vortrag der gestrigen Weinprobe in Cochem, bei der ich lernte, was Winzer unter Saftstau oder einer selbstentladende Schnecke verstehen.

Um ehrlich zu sein, so manches Mal habe ich vor mich hingekotzt, so im Inneren. Ein paar Mitradler übrigens auch. Sehnsüchtige Blicke auf die parallel verlaufenden Gleise, oft, wenn ein Zug Richtung Koblenz uns passierte oder Gedanken an ein Grossraum-Taxi, welches ein Fahrrad hätte fassen können, ja jene verfickten Wunschgedanken schossen mir öfters durch den Kopf, wenn der Tacho auf dem Lenker einfach nicht jene Werte anzeigen wollte, die ohne Überwindung des inneren Schweinehunds sich partout nicht den Zielkoordinaten nähern wollten.

Aber - alle Teilnehmer haben durch gehalten und trotz mach’ Disput ist die gerade (live gebloggte) eben endende Maimosel(tor)tur im Bus mehr als lustig. Obwohl die heutigen letzten 60 Kilometer alles andere als ein Zuckerschlecken waren; teilweise gleissende Sonne, starker Gegenwind und eklig langgezogene Steigungen in den Weinbergen vor Koblenz drückten doch ein wenig auf unsere Stimmung. Und bei manchem mehr als nur so ein bischen.

Aber - jetzt fliesst im Bus der Sekt in Strömen und gleich sind wir bei T1 zurück in unserer Altstadt, um den Abschluss unserer Tour zu feiern. Gebührend. Meinen Plan, vorher erst mal nach Hause zu wackeln und mich zu duschen und aufzustylen, habe ich über Bord geworfen. Phil geht (wie alle Anderen) versypht, unrasiert und etwas müffelnd direkt in T1’s Biergarten. Scheiss auf den Lack, das Äussere und sonst irgenwann so manchmal beschlossenen Prinzipien.

Hat man nämlich den inneren Schweinehund besiegt, betrachtet man manchmal, so irgendwie, viele Dinge, auch eingefahrene, ganz anders und zieht die Linie des eigenen Horizonts neu.

Phil

Maimoselradtour (7)

Phil am 3. Mai 2008 um 18:13

Maimoselradtour (7)154 Kilometer. Kurz vor halb fünf haben wir heute Cochem erreicht; schneller als geplant. Nach dem letzten Abend dachte ich eigentlich, dass wir heute unterwegs den einen oder anderen ohnmachtsbedingten Ausfall zu beklagen hätten - aber nein.

Fressen, saufen und biken mit einem 20er Schnitt bei durchschnittlich 12 Kilo mitgeführten Gepäck scheint auch an mehreren Tagen hintereinander zu funktionieren.

Dafür funktionieren andere Dinge nicht, nein, nicht dinglich gemeint, ich meine Personen. Gut dass seit gestern Abend etwas Zeit verstrichen ist, sonst hätte ich diesen Beitrag viel bissiger, zynischer gestaltet. Und mir somit besser verkniffen, die menschlichen Dramen, die sich alkoholbedingt den letzten Abend, die letzte Nacht ereigneten, hier ohne viel Umschreibungen anzuprangern.

Ich halte also mal meine Schnauze, denke mir aber meinen Teil und werde bestimmte Dinge in Zukunft mit anderen Augen sehen. Man kann schon mal einen Schoppen machen, und den mache ich auch. Aber man sollte sich bitte weitgehend unter Kontrolle haben, wissen, wann Schluss sein sollte, um tunlichst zu vermeiden, im Vollsuff neben sich zu stehen. Oder -was noch schlimmer ist- sein (vielleicht) wahres Ich zeigen.

Es gäbe zwar schon ein paar Sachen zu berichten, aber bedingt durch die Ausfälle der letzten Nacht ist meine Lust zu texten verschwindend gering. Was aber nicht fehlen darf - die nächste Runde Spiel mit Phil. Wie ich berichtete, haben wir ja eine Chauvi-Kasse. Jeder dumme Spruch oder männer-/frauenfeindliche Klopper kostet 50 Cent. Es gilt also zu schätzen, wieviel Euro am Sonntag Nachmittag zusammengekommen sein werden und wer von uns (bei den Frauen Ru., Me., Ca., Sa. und bei den Männern Fr., Al., Ma., Mi., Jü. und ich) zur Chauvi-Sau der Maimoseltour gekrönt wird.

Die Auswertung aller PPunkte werde ich am Montag vornehmen, ich bitte also darum, nicht gleich mit den Füssen zu scharren. Denn - die Übertragungsrate beim Surfen ist entlang der Mosel mehr als nur mau.

Phil

Maimoselradtour (6)

Phil am 2. Mai 2008 um 13:56

Maimoselradtour (6)Zwischenstand, kurz vor 12 Uhr sind wir (unverletzt) in Bernkastel-Kues eingetroffen. Leider hat es gestern Abend nicht geklappt, noch ein wenig über das Matschauge von Mi. abzulästern, da in Piesport das WWW noch nicht eingetroffen.

Aber hier ist die Welt wohl noch in Ordnung! Florierende Landwirtschaften, deftige Speisen (gross portioniert), Deutsches Liedgut und politisches Gedankengut, welches anderswo schon lange verboten ist.

Was wirklich ärgerlich ist, dass ich aus dem UMTS-Stick-Off hier keine Bilder hochladen kann. Allein gestern, am ersten Tag haben Me., Ma. und ich an die 500 Bilder gemacht. Und da sind echte Kracher dabei! Also habe ich für mich in meiner Einsamkeit die weite Natur im Gegenwind radelnd entschieden, am Ende der Tour eine Fotospecial zu bloggen.

Die Beiträge hier sind stets in aller Hast getippselt und deshalb antworte ich nicht auf die netten und aufmunternden Kommentare vorangegangener Beiträge. Ausserdem fängt es gerade wieder das Regnen an (super Foto, ich unter einem Poncho an der Mosel mit dem Läppi auf den Knien…). Also an dieser Stelle Dank allen hier Mitfiebernden!

Zu guter Letzt, nächste Runde bei Spiel mit Phil. Wer wird die Moselmimose, slso das grösste Jammerläppchen bis Sonntag, am Ende der Tour? 20 PPunkte gibt es zu gewinnen! Zur Auswahl zählen unter den Frauen Ru., Me., Ca., Sa. und bei den Männern Fr., Al., Ma., Mi., Jü. und ich.

Phil

Maimoselradtour (5)

Phil am 1. Mai 2008 um 16:03

Maimoselradtour (2)Chaos; pur. Die Ausreissertruppe unter meinem Lead wartet auf halber erster Etappe nun seit einer Stunde in Mehringen auf die Verfolgertruppe.

Die Handys glühen. Mi. ist an seinem 51sten Geburtstag in die Mosel geplumpst - mit dem Fahrrad. Kein Witz! Voll wie zehn Neger stark Pigmentierte hat er sich die Ömme aufgekloppt und nun ein zugeschwollenes Auge inklusive blutverschmierte Klamotten. Ein Plattfuss bei den Lahmärschen Nachzüglern dramatisiert die aktuelle Lage, denn dem Winzer, bei wir rasten, geht langsam der Riesling aus.

Und Scheiss UMTS-Stick, mein FTP-Uploader geht immer noch nicht. Also aktuell zwar immer noch live von der Mosel, aber ohne die versprochenen Bilder. Und da gibt es inzwischen welche, *öhöm* - die selbst ich mich scheuen würde, hier zu veröffentlichen…

Phil

Maimoselradtour (4)

Phil am 1. Mai 2008 um 09:53

Viertel vor Zehn. Dank J. sind wir ja auch nur eine halbe Stunde zu spät gestartet. Und Herr Phil erlebt just in diesem Moment das jungfräuliche Gefühl, in einem schaukelnden Bus live zu bloggen, in dem massig Weisswein und Riesling kreisen. Seit über 1,5 Stunden übrigens. *börps*.

Mitten im Hunsrück gibts kleinere Probleme mit dem Drahtlosempfang, die ersten Fotos bekomme ich ums Verrecken nicht per FTP hochgeladen. Also starte ich einfach mal die erste Runde von Spiel mit Phil. Eben habe wir Kirn passiert. Um wieviel Uhr, schätzt ihr, werden wir beginnen, in Trier an der Porta Nigra die Mosel entlang zu fahren ? 20 PPunkte winken für den genauesten Tipp!

Phil

[ge:bongt]

Phil am 1. Mai 2008 um 07:24

Essen? Steht! Nächste Woche habe ich vorab meines Einsatzes inne Pütt ein Training in Berlin. Da böte sich doch irgendwie an, ein klitzeleines Bloggertreffen in Angietown zu veranstalten; am Prenzl oder so… Gelle Andi?

Phil

Mal sehen.

Phil am 30. April 2008 um 00:25

Nachher bin ich in dieser Stadt dieser Kategorie, des hier Gebloggten. Nach wochenlangem Vertragspoker das Finale einzuläuten, den zweiten Wohnsitz festzuzurren? Ich bin gespannt. Jedenfalls sehr, so. Die Leute da in diesem Kaff scheinen noch grössere Spinner als ich zu sein, was sie irgendwie sympathisch macht.

An mir wird es nicht liegen, falls wir uns trotz allem doch so komplizierten Vorgeplänklel die Augen gegenseitig auskratzen. Ich mag den neuen Job, die Aufgabe fernab allem, was ich die letzten 25 Jahre machte. Und - ich will weg. Einfach weg, mal ein paar Tage, von hier. Selbst wenn das von mir willkürlich gewählte Refugium für mindestens ein Jahr Essen heissen möge.

Phil

Neu: Kommentare in Wort und Bild

Phil am 29. April 2008 um 12:08

Eigentlich bin ich ja immer noch ein grosser Junge, deshalb habe ich eben flugs das bei ihr gefundene Wordpress-Plugin von Riffly aktiviert und ausprobiert. Somit ist es ab sofort hier im Blog möglich, alternativ zum Text auch gesprochene Kommentare oder Videokommentare zu hinterlassen.

Und es scheint zu funktionieren, nur doof, dass ich (noch) keine Webcam habe…

Phil

Statistikfrage

Phil am 29. April 2008 um 01:03

Öhöm, eigentlich ist ja alles mit meiner Leserschaft hier im Lot. Allerdings hat sich in den letzten Tagen die durchschnittliche Verweildauer auf meinem Blog exorbitant vervielfacht:

Au Backe!!!

Ich flenne bald, liegen doch die meisten meiner Leser seit kurzem im Schnitt 4 Stunden mehr oder weniger ohnmächtig vor diesem Blog und keiner weckt sie! Ich gehe mal duschen. Vielleicht wird es ja besser.

Phil

[show:down]

Phil am 29. April 2008 um 00:33

[show:down]

Nicht sicher, diese Zeilen hier erneut zu tippen, sitze ich wie so oft in der Nacht vor dem PC. Irgendwie, so ein wenig wie immer kaputt und abgespannt, nach einem verlängertem Wochenende mit ‘zig Stressfaktoren; aber auch mit ‘zig Ideen für diesen Blog in der Hinterhand, mit ein paar Seitensprüngen, so als bloggender Gastautor auf neuen Baustellen.

Eigentlich tolle Tage, so die letzten, wenn da nicht jene kleine Boten der Zwietracht wären, die zur Zeit so oft gestreut werden; unbewusst aus dem Hier und Da um mich herum, die sich wie kleine Krebsgeschwüre in meinem Kopf festfressen. Jene Mutterschiffe des Zweifels, die nicht wissen, dass sie als eben solche fungieren, schippern nun mal eben fröhlich um mich herum, tauchen ein in meine Gedankenwelt und fachen so manche Mentalakrobatik an, die nicht wirklich gut ist. Für mich. Aber eben nur machmal.

Jener Herr mit Pfeil und Bogen hadert wohl ein wenig mit mir, hat mich auf der Abschussliste und dann doch wieder nicht. Jedenfalls feuerte er binnen kürzester Zeit ohne mein aktives Zutun eine karbonschaft gespickte Stalinorgel in meine Richtung ab. Die Sau! Wenn irgendwo uns Menschen Fluchtinstinkte innewohnen, ist meiner übrigens aktuell ziemlich ausgeprägt. Weg, weg, weg. Nur weg, aus diesem Beschuss. Der treibende Gedanke, für mich, derzeit.

Mir graut es vor diesem, einem Tag, welcher so nahe, an dem ich einem Showdown gleich und ohne eine Chance zur Flucht Entscheidungen zu treffen habe, die ich eigentlich längst vor verschiedenen Zeitpunkten gefällt hatte. Die aber niemand hören wollte wie auch will und innerhalb der vergangenen Wochen kommunikativ in meiner Gegenwart ad absurdum geführt wurden.

Alle werden sie kommen und ich werde anwesend sein; aber ein guter, tapferer Mann kämpft ja auch mit einem Pfeil im Hoden weiter. Das Schild ist aktiviert, poliert; ich sehe jenem Tag einfach mal gelassen entgegen. Wie so vielem, inzwischen.

Phil

Dieser Beitrag stand vor knapp 24 Stunden schon einmal online. Wegen zufälligen Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wurde er entfernt und nun als verwegenes wie auch niemals zu verstehendes  Stück Text ins Web 2.0 gerülpst. Das habt ihr halt nun davon. Speziellen und lieben Gruss an A. aus H.