[kopfgeschosse:47]

Phil am 28. Juli 2010 um 23:30

Der Respekt vor dem Wunsch seiner Freunde
ist der Dünger des Lebens zur eigenen Größe.

Phil

oder besser …

Wenn Du “jenes” nicht lässt,
dann hau ich Dir auf die Fresse!

(…nur um mal die [kopfgeschosse] zu entmystifizieren ;-) )

[kopfgeschosse:46]

Phil am 27. Juli 2010 um 23:09

Phil

Kein Beitrag

Phil am 26. Juli 2010 um 16:25

Man bat mich am Wochenende, kein Beitrag zu schreiben. Dem möchte ich hiermit gerne entsprechen.

Phil

Post aus Afrika

Phil am 24. Juli 2010 um 16:45

Diese Woche ging es flott mit der Reiseplanung voran. Letzten Sonntag unseren anvisierten Reiseveranstalter für Individualreisen angemailt, Dienstag (nach 80 Euro Vorkasse) die erste Mail im Postkasten mit allein schon 70 Seiten kommentierter Tourbeschreibung, Modalitäten für den Leihwagen und Kartenmaterial. Am Mittwoch folgte dann per Briefpost ein drei Finger dicker Umschlag mit Reiseführer, diversen Karten und Stadtplänen sowie Prospekten für Action, Lodges und Hastenichtgesehen.

Was für Scooter und mich etliche Stunden Arbeit bedeutete, da die endgültige Planung wegen der knappen Anzahl an Flügen nach Windhoek (es ist dann Vorweihnachtszeit!) früh abgeschlossen sein muss; auch wegen der aktuell noch billigen Buchungsmöglichkeiten. Nächste Woche ist also Abgabetermin, dann wird gebucht und somit kein Weg mehr zurück möglich. Hier ein kleiner Auszug an Prospektmaterial, es lohnt sich also, Spezialisten aus dem Reiseland selbst aufzusuchen:

Prospektflut
Zum Vergrössern anklicken

In der Grossansicht ist ganz gut in grüner Farbe unsere Route zu erkennen, die wir Offroad fahren werden - knapp 5000 Kilometer. Ui ui ui …! (Das Foto hat einen Drecks Blaustich, der wegen der blauen Himmelsansichten auf den meisten Prospekten nicht völlig zu entfernen ist).

Phil

Minutiöse Stauplanung beim HR3!

Phil am 23. Juli 2010 um 16:34

Kurz bevor ich das Büro verlasse, schau ich mir stets die Staumeldungen beim dritten Programm des  Hessischen Rundfunks an. Und was sehe ich da heute an meiner derzeitigen Hassbaustelle? Das:

Na das werde ich nächste Woche aber auf die Minute kontrollieren - es lebe der deutsche Strassenbau!

Phil

9 0 0 0’s Fotostream

Phil am 23. Juli 2010 um 10:20

Im Projekt ist es seit ein paar Tagen wieder ruhiger geworden, so dass ich wieder mehr persönliche Verteilzeiten habe. Was meint nix schaffen und mehr surfen. Hierbei bin ich auf den Fotostream von 9 0 0 0 gestossen, der eigentlich gar keine Fotos enthält, sondern eher so einen Mix aus Bildern, Grafik und einfacher wie auch gleichzeitig eigenwilliger Komposition.

Heute habe ich fast eine Stunde auf dieser Seite verplempert und keine Minute lang ein schlechtes Gewissen gehabt.

Phil

Billiger parken in Offenbach!

Phil am 22. Juli 2010 um 23:48

Geld für das Parkhaus oder den öffentlichen Parkplatz gespart :)

Phil

Vom blöd schauen und nix tun.

Phil am 22. Juli 2010 um 16:04

Da war ich doch heute morgen ein halbes Stündchen bei meinem Chef und nach dem Verlassen seines Büros fiel mir prompt dieser Witz wieder ein:

Ein Rabe sitzt im Wald auf einem Ast. Kommt ein zweiter Rabe vorbei und fragt: “Was machst du denn da?”
“Nix, ich sitz nur da und schau blöd.”
“Klingt gut, das mach ich auch”
.
Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.
 
Kurze Zeit später hoppelt ein Hase daher und sieht die beiden Raben.
“Was  macht ihr denn da?”
“Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd.”
“Das will ich auch probieren,”
sagt der Hase und hockt sich unter den Ast.
 
Es dauert nicht lange, da kommt ein Fuchs des Weges. Er sieht den Hasen und die beiden Raben und fragt: “Was macht ihr denn da?”
“Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd,”
erklärt ihm der Hase.
“Aha,” meint der Fuchs und gesellt sich zum Hasen.
 
So hocken sie alle da, machen nix und schauen blöd, bis ein Jäger vorbeikommt und den Fuchs und den Hasen erschießt.

 ”Siehste, was ich schon immer sag,” meint der eine Rabe zum anderen, “nix tun und blöd schauen geht nur in einer höheren Position.”

(Was jetzt aber wirklich in keinem Zusammenhang mit dem Cheftermin steht …)

Phil

Gedanken, so fern.

Phil am 19. Juli 2010 um 12:08

Der Himmel über mir

Phil

[kopfgeschosse:45]

Phil am 17. Juli 2010 um 00:25

Sich vom eigenen Ich zu distanzieren
kann den Weg zu sich selbst abkürzen.

Phil

Planungsauftakt und ein Jeep als Muss

Phil am 15. Juli 2010 um 17:18

Dieses ist der erste Auszug aus dem Projekt “Heita Namibia!“, welches langsam an Form gewinnt. Das ungefähre Layout steht, die Form der Gliederung und sogar ein paar Kapitel sind schon fertig. Auszugsweise stelle ich hier eines der ersten Kapitel vor.

11. Juli 2010. Die drückende Hitze des Jahrhundert-Julis hinterlässt heute einen Vorgeschmack auf jenen Sommer in Afrika, den Scooter und ich am Ende des Jahres erleben werden. Zusammen mit der besten Frau von allen und Scooter liege ich am Badesee im Schatten eines Baumes und brüte über der Streckenplanung.

Seit zwei Tagen grübele ich mir die Grütze aus dem Kopf, schiebe Teilstrecken hin und her, streiche einige Highlights zugunsten anderer, ändere ganze Blöcke von Routen, drehe Touren, verwerfe diverse Safarimöglichkeiten und stelle jetzt nach drei Tagen des Kopfzerbrechens fest, dass die drei geplanten Wochen gerade mal so passen werden. Dass 21 Tage eigentlich viel zu kurz bemessen sind für die 4.500 bis 4.800 Kilometer Fahrt durch Namibia, eventuell Südafrika, Simbabwe, eventuell Sambia und Botswana.

Hier klicken, um weiterzulesen… »

[kopfgeschosse:44]

Phil am 12. Juli 2010 um 23:42

Der bedingungslose Wille zur Selbstverwirklichung
steht stets im Konflikt zur Denke der Opportunisten.

Phil

Das war sie dann, die WM2010!

Phil am 12. Juli 2010 um 15:28

Nein, Leere macht sich bei mir nicht breit. Es war eine schöne WM, aber sicherlich nicht eine der tollsten. Dafür gab es zuviele müde Kicks, insbesondere in der Vorrunde. Unsere Jungs fand ich auch klasse, schade, dass Ihnen die Kraft fehlte oder vielleicht wollten sie dann einfach nur noch nach Hause, so wie es in dieser BBC Filmmontage von einem der dort interviewten Südafrikaner gemutmasst wird. Ein schöner Videoclip zum Abschluss mit der Idee, dass die ganze WM2010 wohl nur der Besuch von Ausserirdischen war, die alle nur eines wollten - den Pokal holen und dann wieder zurück in ihre Galaxie fliegen.

Phil

Software her - hölp!

Phil am 8. Juli 2010 um 16:30

Ganz weit vorne, sage ich nur. Kaum sind die ersten zwanzig Seiten für das Projekt Heita Namibia! in MS Word reingekloppt und die ersten paar Fotos dazwischen gefrickelt, ist die Datei schon knapp 10 MB gross und fängt das Mucken an. Obwohl ich die Grafiken komprimiert habe. Das kann ja noch richtig (Achtung Wortwitz!) heita werden…

Kennt jemand von Euch eine alternative Software, mit der ich jede Menge Fotos und Text (zwischen 250 und 300 Seiten) einigermassen komfortabel bearbeiten und verwalten kann? Die Grafiken in MS Word nicht anzeigen zu lassen, nutzt mir anfänglich schon ein wenig, aber trotzdem wird erfahrungsgemäss die Chose so ab der hundertsen Seite mehr als nur mühselig im Handling.

Merci schon mal für einen hilfreichen Kommentar!

Phil

Alles Müller oder was?

Phil am 7. Juli 2010 um 15:54

Leider ist wegmüllern heute Abend nicht drin, aber es wird trotzdem dicke reichen! Schon allein aus dem Grund, weil wir die einzige Nation sind, die aus einem 2:2 noch ein 4:1 machen kann.

(gefunden auf diversen Blogs)

Phil

Heita Namibia!

Phil am 6. Juli 2010 um 16:29

Dinge wandeln sich, wie auch Menschen. Auch ich bin nicht davor gefeit, den Prozess von Änderungen im Leben zu durchlaufen, wobei sich bei mir derzeit zwei Varianten heraus kristallisieren. Ich akzeptiere derzeit etwas, was um mich und mit mir geschieht und das sogar sehr gerne. Auch wenn es für mich bedeuten mag, dass ich weniger Zeit für mich und ein paar Freunde haben werde, dafür aber einen Pol der Ruhe und Ausgeglichenheit gefunden habe, den ich wohl lange vermisst haben muss. Es ist ein Wandel in Richtung Zweisamkeit, den ich gerne vollziehe.

Andererseits ändern sich Dinge in meinem direkten Umfeld, ohne dass ich aktiv daran beteiligt werde, was meint, dass inzwischen über mich getrascht und geklatscht wird und es den wenigen daran Beteiligten wohl eine wahre Freude bereiten muss. Dumm nur, dass ich aus verschiedenen Ecken sich immer deckende “Aussagen” zugetragen bekomme, weil ja Tratsche 1 der Tratsche 2 mir gegenüber einen reindrücken will respektive im Kreis der Schwätzer  sich jeder von denen am grössten aufplustern will.

Das ganze Geschwätz resultiert übrigens daraus, dass ich eine eigene Denke habe und manchmal Dinge mache, die nicht der Konformität einer breiteren Meinung oder Tendenz unterliegen. Das habe ich schon immer so gemacht und werde es ganz sicher nicht ändern. Genauso, wie ich mir nicht vorschreiben lassen werde, was ich Blog zu schreiben habe und was nicht - was auch schon der Fall war. Ich diskutiere darüber auch nicht mehr.

Mein Ärger auf der einen Seite und die Freude auf der anderen haben zu einem geführt: Ich habe keinen grossen Bock mehr, diesen Blog zu führen, weil ich es leid bin, mich zeitweise für irgendetwas rechtfertigen zu müssen, was diverse Leute meinen, zwischen den Zeilen für sich interpretieren zu müssen. Einstellen werde ich ihn allerdings nicht, aber es wird hier eher noch ruhiger werden als es eh schon ist.

Das hängt aber auch damit zusammen, dass durch die positiven Veränderungen in meinem Leben ich endlich Ideen und Umsetzungswillen entwickeln konnte, jene drei Dinge zu einem Ganzen reifen lassen, die ich gerne mache. Nämlich reisen, schreiben und fotografieren. Hieraus ist das Projekt Heita Namibia (Hallo Namibia) entstanden, an dem ich seit ein paar Tagen arbeite.

Was das ist? Nunja, back to the roots, sage ich mal und zum Teufel mit dem Web. Ich habe begonnen, einen bebilderten Reiseblog von den Vorbereitungen hin bis zur Rückreise aus Namibia, Botswana und Simbabwe Mitte Dezember in Buchform zu schreiben und ein paar Kapitel sind sogar schon fertig. Das Projekt wird Januar 2011 beendet sein und dann als eBook kostenlos als Download verfügbar sein. Und wenn sich irgendwann mal alle wieder lieb haben, werde ich hier im Blog auszugsweise ein paar Kapitel posten. Und vielleicht sogar auf einer Lesung multivisionstechnisch vortragen.

Phil

Hitzefrei!

Phil am 2. Juli 2010 um 11:00

Das nehme ich mir jetzt hier im Blog für ein paar Tage. Zu heiss ist es zum Denken und der Badesee ist irgendwie wichtiger als hier ein paar Kalauer auf Kosten anderer Blogger zu machen. Hitzefrei also. Weil das Rhein-Main-Gebiet am Wochenende lediglich 35 Grad im Schatten zu bieten hat, werde ich nachher übers Wochenende in den Süden Deutschlands in die Ortenau düsen - dort wird es nämlich noch wärmer sein. Puuuuuh!

Ungelöst ist übrigens immer noch die Frage, wie und wo ich morgen das Spiel gegen die chancenlosen Gauchos gucken werde; am liebsten wie bei Oldman im Pool mit einem Kasten Bier im kalten Wasser. Oder in einem kühlen Atombunker 50 Meter unter der Erde. Oder in einem Gefrierhaus. Aber egal, Hauptsache die südamerikanischen Schlappekicker holen sich gegen uns ihre 5:1 Klatsche ab, damit Deutschland dann im Finale gegen meinen erklärten Lieblingsgegner antreten kann:

Schönes Wochenende!

Phil

[aus:gefaxt]

Phil am 30. Juni 2010 um 16:22

So als Bankerin arbeitet man ja bürotechnisch oft so ein wenig antiquiert, weil der Einzug moderner Technolgie in diesem Industriezweig immer etwas behäbiger stattfindet als in den meisten anderen Branchen. Die öffentliche Hand in dieser Betrachtung mal aussen vor gelassen, denn hier herrscht ja immer noch finsterstes Tekki-Mittelalter.

Vor dem Einzug der PCs in die Bankenwelt war die Schreibmaschine das Mass aller Dinge und die “wichtigeren” Kollegen hatten in den 80ern sogar welche mit kleinen Laufwerken, in die der Vorläufer der Diskette geschoben werden konnte, um maximal 2 DIN A4 Seiten Textvorlage in die Maschine laden zu können, die dann auf einem einzeiligen Display zu bearbeiten war.

In den Folgejahren verschwand dann die Schreibmaschine sukzessive und pc-technisch waren die ersten Pentiums längst die Porsches unter den Bürorechnern. Kein Mensch in der Bank hatte Mitte der 90er noch solch ein Tippgerät vorrätig und da passierte in unserer Abteilung ein mittlerer Gau - wir mussten für eine interne und einmalige Buchung einen Beleg ausfüllen, mit vier Durchschlägen für die Buchhaltung und bitte nur in Schreibmaschinenschrift. *wtf*!

Alles wuselte herum, durchkämmte andere Abteilungen auf der Suche nach solch einem Gerät, als mein Kollege Norbert das Büro betrat. Er fragte, was denn los sei und wir erklärten ihm unsere Not. Da grinste er nur, schloss breit grinsend einen seiner Schränke auf und zauberte eine alte Schreibmaschine der Marke Olympia hervor: “Ei isch habb doch immä gewussd, des merr son Ding errschendwann emol wieder braache duhn!”

Diese kleine Anekdote fiel mir sofort, als ich feststellte, dass in meinem aktuellen Büro das einzige Faxgerät der Bank auf unserer Büroetage steht und es in der Woche von bestimmt weniger als fünf Kollegen benutzt wird. Sich bei mir das Gefühl breit macht, dass Faxgeräte bald völlig von der Bildfläche verschwunden sein könnten wie sellemols die Schreibmaschine. (Privat besitze ich übrigens noch ein Telefax1, welches aber sicherlich schon vier Jahre in irgendeinem Schrank vor sich hinschimmelt.)

Jedenfalls ist so, dass wohl immer weniger Menschen wissen, wozu ein Fax gut sein soll und erst recht nicht, wie es zu bedienen ist. Denn immerhin haben wir ja schon lange PDFs, Scanner, eMail, Multifunktionskopierer mit automatischem Versand und hastenichtgesehen. Während die meisten der älteren Kollegen die Bedienung solch eines Geräts (noch) drauf haben, sind die jüngeren unter ihnen eher ratlos. Wo macht man das denn an? oder Wie kommt da das Papier rein? bis hin zu (oft mit einem bettelnden Blick auf mich gerichtet) Könnten Sie mir vielleicht mal das …?

Natürlich helfe ich gerne den vor allen jungen blonden und vollbusigen Kollegen, aber seit Wochen erlaube ich mir zum Leidwesen meiner Kollegin im Büro einen schönen Tekkiwitz. Stelle ich nämlich beim Eintreten der Faxwilligen im Büro fest, dass der- oder diejenige beim Annähern an das Faxgerät etwas Unsicherheit verstrahlt, schallt von mir ein “Haben Sie sich auch vorher eine Kopie gemacht???” durch den Raum. Und ihr werdet es nicht glauben, knapp die Hälfte der Leute verschwindet dann erst mal 15 Meter weiter im Kopierraum, um eben genau jenes zu tun…

Phil

Welches ich sicherlich nicht entsorgen werde, denn irgendwann brauche ich es bestimmt…

Praktisch Erfahrenes theoretisch hinterfragen

Phil am 29. Juni 2010 um 19:00

Die laufende Phase Interdependenz befindet sich zwar in der Entzauberung, aber danach folgt stets die finale Konsensbildung. Also kein Grund zur Sorge für die aufgeschreckten Hühner hier, alles wird gut … :-P

Phil

[wan:del]

Phil am 28. Juni 2010 um 23:34

Nicht dass ihr denkt, ich würde hier nur noch so’n Quatsch wie jenen der letzten Tage posten - aber derzeit reite ich mal wieder auf der Achterbahn der Lebens in allervorderster Reihe und daher grübel ich seit Tagen herum, welchen Text ich bringen sollte, welcher Frust wie auch Lust verbinden sollte, könnte, mag. Vergnügt euch also bitte derzeit ein paar Minütchen anderweitig, zum Bleistift morgen Abend, bei extraorbitant spannenden WM-Spielen wie Not Paraguay gegen Elend Japan :-)

Phil