Der Krampf mit der Chronik.
Phil am 27. Januar 2012 um 15:32
Einige meiner Leser sind ja wie ich auch bei Fratzenbuch Facebook aktiv; ich sogar recht rege mindestens einmal am Tag. Hauptsächlich um dort all jenen Unsinn jenes zu posten, was ich nicht im Blog zu wagen bringe, weil meist eher nebensächlich oder woanders geklaut. Oder um im Stil von Twitter -was ich schon länger nicht mehr nutze- kurze Statements abzugeben. Dafür und für die Organisation einiger privater Dinge hat dieses Social Network für mich sogar einen gewissen Nutzen.
Unter meinen Freunden und Bekannten dort befindet sich wie überall auf Internetplattformen ein gewisser Anteil an Hosenschissern, die permanent darauf hinweisen müssen, wie gefährlich dieses und jenes ist und insbesondere natürlich ist Facebook der ganz böse “Big Brother”, der uns aller Informationen beraubt und irgendwann einmal die digitale Keule rausholt und uns einen über den Nüschel ziehen wird.
So eine Keule in echt wünsche ich mir manchmal auch, wenn hanebüchende Warnungen in die Timeline gerotzt werden, wie die aktuell laufende mediale Inquisition gegen Facebooks neugestalteter Timeline (auf deutsch “Chronik”). Futter für jene Hosenschisser, die ihre Timeline vollheulen, weil jetzt -wie fast täglich auf sämtlichen Webseiten die man so nutzt- eine Veränderung ansteht, die die innere Betriebsblindheit gefährden könnte. Nur ist es halt jetzt FB und da dieses so böse ist, wird halt gewettert und geflennt. Da frage ich mich immer, wenn dieses Netzwerk so arglistig ist, warum jene Dollos sich überhaupt dort angemeldet haben. Denn FB und jede andere Plattform kann nur jene Daten missbrauchen, die man ihnen anvertraut.
Ich nutze die neue Chronik schon seit der Betaphase und habe sie mir vorher natürlich genau angeschaut, ob da irgendetwas im Schilde geführt werden könnte. Mein Fazit mit meinem recht guten IT-Hintergrund sagte mir nach nicht mal 30 Minuten, dass die Chronik wesentlich besser ist als die bisherige Timeline bzw. das eigene Profil. Es ist alles viel aufgeräumter, einfacher zu bedienen und optisch ansprechender; es erinnert mich so ein wenig wie ein Layout für Blogs.
Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, kann sich mal diesen Artikel durchlesen - kurz und prägnant sind dort viele Pros und kaum Contras zur Chronik aufgeführt. Und für die ewig digital Gestrigen ist dort sogar eine kleine Anleitung für Dummis verlinkt, was sich so alles ändert. Mit Bildern sogar! Nämlich eigentlich recht wenig.
Ob diese Zeilen jetzt als Lanzenbruch für Facebook zu werten sind? Nein, sicherlich nicht, denn ich stehe wie schon immer kritisch allen Neuerungen in meinem digitalen Umfeld gegenüber. Sei es Google, WKW, Xing und was weiß ich noch alles. Nur - ich guck es mir selber an und entscheide danach, ob eine wie auch immer geartete Veränderung sich mit meiner persönlichen Einstellung zum Datenschutz verträgt oder nicht. Denn - sollte irgendeine Plattform es für meinen Geschmack irgendwann mal “übertreiben”, entschiede ich mich gegen eben jene.
Phil
(P.S. - bei FB sind auch etliche Blogger, die es genauso entspannt wie ich angehen; wer unter den Lesern mich dort noch nicht geaddet kann, kann dies gerne tun, wenn ich dann auch den Namen hinter dem Blog kenne ;-) )

Neun Zeilen. Es sind nur neun Zeilen und trotzdem für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Warum schreibt sie, warum schreibt sie das? Mir? Gerade jetzt, in jenen schwierigen Zeiten? Welten sind es, die uns wohl trennen mögen und trotzdem scheint der Anfang einer Brücke zwischen jenen geschlagen. Einen ersten Schritt auf den vorderen Steg wagend antworte ich. Genau neun Zeilen lang. Ihr.



Habt ihr am Samstag “Wetten, dass..?” gesehen? Nein? Ich auch nicht. Weil ich diese Sendung mir schon länger nicht mehr anschaue. Im Gegensatz zu früher, da habe ich so gut wie keine Show im Fernsehen verpasst, denn damals war Herr Gottschalk noch pfiffig bis frech und nicht so plump bis gelangweilt wie heute. Die Zweit- und Außenmoderation war wechselnd besetzt und bot mehr als dralle Titten und das Gefiepse einer Frau Hunziker. Die Wetten waren interessanter, die Couch binnen Frist nicht mehrfach mit ein- und denselben Promis besetzt. Aber was sage ich, das kann man
Einer dieser frühen Morgen ist es, diesen November, dieser Tage. An meiner Seite Husky Aik, mein Begleiter seit nunmehr zwei Wochen, meine Motivation, endlich mal wieder den Arsch raus an die Luft zu bewegen, raus aus dem drohenden Einerlei stumpfsinniger Vertrödelung des Alltäglichen. Es ist keiner jener typischen Novembertage, es ist zu warm, es fehlt die Feuchte des Nebels in den Augen, der leichte Wind im Kragen der Jacke und der Geruch nassen, goldenen Laubs in der Nase.![... oder ... [was:wird]](http://www.murmeltiertag.net/images/mio_tusc01_sml.jpg)







